Print
Category: Uncategorised
Hits: 29630

What is the consumption tax ?

Consumption tax is another name for Value Added Tax (VAT).

What's the advantage of the consumption tax ?

In many countries paid work is very expensive partly due to heavy taxation.
Investments in machines, ... are often supported by the state with subsidies or reduction of taxation.
This incites companies to increasingly use machines and reduce jobs for human beings.
If we wouldn't tax paid work but mainly consumption, paid work could become more competitive.

We could substantially simplify the complex taxation system if we would replace many complex taxes by a high consumption tax.
This would reduce administrative overhead for the state, companies and private persons.
It would become easier to avoid loopholes in taxation laws.

Consumption tax rate ?

In many countries about 50% of GDP are used for public spendings (infrastructure, education, social welfare, ...) and raised via multiple taxes.
If the consumption tax were the only tax, then the tax rate should be about 50% of selling price i.e. 100% of price without the tax.
The price without the tax would be much lower than in complex taxation systems because it would not already contain many indirect tax costs.
The price including taxes would remain +- the same. Instead of many taxes included in the price we would have a single tax.

Why is consumption tax linked to basic income ?

1. The consumption tax increases the effect of basic income reducing the price of work force

Those with basic income can work for very low wages and live decently.
This causes wages to decrease (at least when the employer offers jobs which are not only financially attractive).
If we tax consumption instead of wages then work force price will become even lower and increase this effect of basic income.
This is good for the economy (products and services will become competitive)
and for employees (employers offer attractive jobs and conditions to attract and retain workforce).

2. Basic income makes the consumption tax socially fair

Consumption tax rates are the same for all.
Basic income is needed to reduce the burden for those with low incomes.

If tax rate were 50% of price including the tax we would have the following situations depending on income added to unconditional basic income:

Additional income
Net taxation rate
Lower than basic income Negative. They get more from the state then they pay.
Higher than basic income Positive. They pay more income tax than the amount of basic income.
Very high Up to a maximum of nearly 50% of total income.

3. Basic income reduces tax income on wages but not on consumption

With unconditional basic income (UBI) more people will work for lower wages or even unpaid in jobs or for purposes they really like.
Even if more people would work less hours it would be easy to produce enough goods and services because technology and improved motivation would increase productivity substantially.
As only a surplus to basic income will be paid the total amount of wages would be substantially reduced.
Tax income on wages would shrink dramatically.
With basic income people could continue to buy and pay consumption taxes.

Gibt es Schlupflöcher um die Konsumsteuer nicht zu zahlen ?

Ist der Steuersatz sehr hoch, wird es interessant Schlupflöcher auszunutzen, sogar wenn dies kompliziert und teuer ist.

Schlupfloch 1

Ich kaufe alles im Ausland.

Wie schon bei der Beschreibung der Konsumsteuer erläutert, wird der Verkaufspreis kaum durch die Konsumsteuer verändert.
Viele kleine Steuern im Gestehungspreis werden durch eine hohe Konsumsteuer ersetzt. Der Verkaufspreis bleibt +- unverändert.
Verschiedene Waren oder Dienstleistungen können im Ausland billiger sein. Es kann aber auch umgekehrt sein.
Die Konsumsteuer verändert das Gleichgewicht des grenzüberschreitenden Handels nicht wesentlich.

Schlupfloch 2

Will man sich z.B. ein Haus kaufen könnte mam den Preis halbieren wenn mann die Konsumsteuer nicht zahlen müsste.
Dies ist relativ einfach.
Ich gründe eine Firma welche das Haus kauft und es mir als Geschäftsinhaber gratis zur Verfügung stellt.
Firmen zahlen die Mehrwertsteuer beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen.
Beim Verkauf kassieren sie die Mehrwertsteuer für den Staat.
Periodisch zahlen sie die Differenz an die Steuerverwaltung. Dies enspricht der Steuer auf dem geschaffenen Mehrwert.
Meine Firma hat sehr viel Mehrwertsteuer bezahlt und keine kassiert. Die Differenz ist negativ und die Firma bekommt die ganze Mehrwertsteuer zurückerstattet.
Damit kann sie die Hälfte des Darlehens zurück zahlen. Das Haus hat mich nur die Hälfte gekostet. Es gehört meiner Firma und damit mir.
Renovierungen und laufende Kosten werden über die Firma mit der gleichen Methode steuerfrei abgewickelt.
Die Kosten für die Gründung und Verwaltung der Firma sind gering verglichen mit dem erzielten Gewinn.

Lösung 1 (naheliegend aber nicht gut)

Firmen müssen die ganze kassierte Konsumsteuer an den Staat zahlen. Sie können also die gezahlte Steuer nicht mehr abziehen.

Dies ist leider schlecht für kleine Betriebe. Sie kaufen viele Produktionsgüter und Dienstleistungen und zahlen viel Konsumsteuer.
Riesige Betriebe können fast alles selbst produzieren (von den Einzelteilen bis zum Endprodukt inklusive verschiedenste Dienstleistungen) und kaufen sehr wenig. Sie zahlen wenig Konsumsteuer.
Kleine Betriebe würden fast alle verschwinden und es würde extrem schwierig eine neue Firma zu gründen.

Lösung 2 (naheliegend aber nicht gut)

"Fiktive" Firmen werden nicht erlaubt.

Wie definiert mam "fiktive" Firmen ?

Notfalls verkauft meine Firma einige Waren oder Dienstleitungen um als "richtige" Firma anerkannt zu werden.
Wenn nötig bezahle ich einen Angestellten welcher das Haus reinigt oder ich zahle der Firma eine bescheidene Miete oder ...

Der Wettkampf zwischen Gesetzgeber und "fiktiven" Firmen führt zu komplizierten Gesetzen und viel Bureaukratie. Dies wird allgemein Firmengründungen erschweren und den administrativen Aufwand ins Absurde steigern.
Nur reiche Leute werden noch vom Schlupfloch profitieren.

Lösung 3 (einfach aber effektiv)

Der Staat zahlt keine negative Differenz an die Firmen.

Im Beispiel bekäme meine Firma die Mehrwertsteuer nicht zurückerstattet und ich hätte nichts gewonnen.
Negative Differenzen (kurz nach Firmengründung oder während Saisonal- oder Konjunktur-bedingten schlechten Verkaufsperioden) könnten auf spätere Geschäftsperioden angerechnet werden so dass kleine Betriebe auf Dauer nicht benachteiligt werden.

FaLang translation system by Faboba